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Geschichte

Patrick Fischer gründete 2004 den Club Jester04. Das Ziel dieses Projektes war, arbeitstätigen Freunden und Bekannten regelmässiges Fussballspielen zu ermöglichen. Im Sommer trafen sich die Mitglieder jeweils am Sonntag in Niederlenz oder Möriken um miteinander die Freude am Fussball teilen zu können.

Seit dem Frühling 2005 hat Jester04 ein offizielles Logo. Darin zu sehen ist eine Eidechse, welche mit ihrem Schwanz den Anfangsbuchstaben des Clubnamen kreiert. Die Eidechse ziert deshalb das Logo des Clubs, da der Clubname aus der tschechischen Übersetzung für Eidechse ("Jesterka") entstanden ist.

Die Plauschmannschaft des Clubs nahm seit ihrer Gründung an Fussballturnieren aller Arten teil, um sich mit anderen Teams zu messen. Am 7. Oktober 2006 konnte Jester04 das regelmässige Fussballspielen in Erfolg ummünzen. Jester04 wurde Schweizer Meister im Street Soccer!Neben zahlreichen Ab- und Zugängen von verschiedenen Spielern hat sich seit den Anfangsjahren ein fester Kern von Mitgliedern entwickelt, welche neue Herausforderungen anstreben wollte. Die Herausforderung sah man darin, an der offiziellen Futsal-Meisterschaft des Schwizerischen Fussballverbandes teilzunehmen.

Im Sommer 2009 gründete deshalb der Jester04 einen registrierten Verein mit einem eigenen Futsalteam - den Jester 04 Baden. Beat Häusermann als Coach, sowie Philipp Liebherr als Captain leiteten in der ersten Saison 2009/10 die Geschicke auf dem Platz. In der ersten Saison zahlte die Mannschaft viel Lehrgeld, und landete weit abgeschlagen auf dem vorletzten Platz. Folglich gab es in der Saison 2010/11 einen Trainerwechsel. Als Coach trainierte anschliessend Philipp Liebherr das Team über 2 Jahre lang. Während seiner Zeit als Coach entwickelte sich das Team von einer "Plauschmannschaft" zu einer organisierten Futsalmannschaft, welches er in regelmässigen Trainingseinheiten auf die hohen technischen, sowie konditionellen Anforderungen vorbereitete. Unterstützung bekam er dabei von Martino Tazza (Assistent) und Mauro Capozzolo (Captain).

Zur gleichen Zeit verbesserte der Verein nicht nur den Trainings- und Spielablauf, sondern auch seine eigene Organisation und Administration nebem dem Platz. Präsident Patrick Fischer setzte dabei verstärkt auf eine "Spartenorganisation", in welcher jeder Vorstand bestimmte Aufgaben in einem Themenfeld zu erledigen hat. Noch heute profitiert der Verein von diesen Vorgaben, und ermöglicht damit, dass sich die Mannschaft auf ihre sportliche Ziele konzentrieren kann, während dem der Vorstand die bestmöglichen Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg bereitstellt.

Nach dem Rücktritt von Philipp Liebherr - aus persönlichen Gründen - übernahm für die Saison 2012/13 sein bisheriger Assistenzcoach Martino Tazza das Ruder auf der Trainerbank. Zusammen mit Captain Mauro Capozzolo und dem Chef-Scout schaffte es dieses Trio, eine Reihe von neuen Spielern für den Club zu begeistern, die sich auf Anhieb mit dem bisherigen Kader optimal ergänzten. Das Team befand sich bis zum letzten Spieltag auf Aufstiegskurs, der nur durch eine knappe Niederlage verhindert wurde. Dennoch führte Tazza das Team zu einem erfolgreichen dritten Tabellenplatz. Ausserdem erreichte die Mannschaft zum ersten Mal in seiner Geschichte das Finale des Aargauer Futsal Cups, das man gegen die Premier League Mannschaft AFM Futsal Wettingen ebenfalls knapp mit 0:2 verlor

In der Saison 2013/14 wurde Giuseppe Capozzolo Trainer des Jester 04 Baden, nach dem zwischenzeitlich Martino Tazza aus beruflichen Gründen sein Amt niederlegen musste. Capozzolo sammelte als Fussballtrainer - vor allem im Nachwuchsbereich - viel Erfahrung und konnte diese dem noch jungen Futsalverein weiterreichen. Neue Trainingsübungen und taktische Massnahmen führte er ein und setzte - im Gegensatz zu seinen Vorgängern - in den Spielen auf fixe Blöcke, die er alle 3-4 Minuten komplett austauschte. Seine Marschrichtung zeigte durchaus Erfolg, die Mannschaft spielte bis zum vorletzten Meisterschaftsspiel gegen CF Wohlen um den Aufstieg. In einem packenden Spiel - manche bezeichneten es als wohl spannendstes in der Geschichte des J04 - gegen CF Wohlen erreichte die Mannschaft von Capozzolo ein 5:5-Unentschieden. Dieses Ergebnis bedeutete (leider) das Aus im Rennen um den Aufstieg, welches letztlich die Wohlener für sich entschieden. Das Team von Capozzolo schloss auf dem 3. Rang in der Tabelle ab.

Nach der Saison 2013/14 legte Capozzolo sein Amt nieder, denn er wollte sich beruflich weiterbilden. Wieder einmal drehte das Trainerkarussell beim J04... und wieder einmal übernahm Liebherr das Amt als Trainer. Was er zunächst nur interimsmässig übernahm, sollte letztlich seine feste Aufgabe im Verein werden. Obwohl Liebherr schon einmal Coach der Mannschaft war, gab es diesmal allerdings einen Unterschied: Er legte seine Aufgaben als Torhüter der Mannschaft nieder um sich voll und ganz den Job als Coach zu konzentrieren. Und diese Aufgabe hatte es durchaus in sich: Mit Mauro Capozzolo, Dusan Filipovic und Brahim Maloki verlor das Team gleich 3 Spieler an Vereine aus der Premier League, und weitere sollten ebenfall den Verein verlassen. Stolz blickte J04 jedoch auf die Tatsache, dass mit Dusan Filipovic erstmals ein ehemaliger Spieler des Vereins für die Nationalmannschaft der Schweiz nominiert wurde.

Ein grosser Umbruch stand also der Mannschaft bevor. Das Scouting-Team um Ingo Ivic zeigte jedoch ein glückliches Händchen und besetzten die leeren Positionen mit starken Neuzugängen. Dadurch gelang es dem Verein erstmals in seiner Geschichte den 2. Tabellenplatz zu ergattern, welcher zugleich die Teilnahme an den Playoffs für die Aufstiegsspiele der Nati A bedeutete. Im fribourgischen Bulle traf das Team von Coach Liebherr auf den FC Weinfelden-Bürglen und auf Blackcats Riaz. Nach einer hohen Niederlage im ersten Spiel gegen Weinfelden-Bürglen konnte J04 das Zweite gegen Riaz für sich entscheiden. Trotzdem hiessen die beiden Aufsteiger am Ende nicht Jester 04 Baden. 

Im darauffolgenden Jahr ging das Team mit dem Trainergespann Liebherr und Sladoja in die Saison 2015/16. Dem Verein gelang es die meisten Spieler im Kader zu behalten und schaffte es sogar hochkarätige Spieler in die Nati B zu holen, so wie Captain Mauro Capozzolo. Nach einem vielversprechenden Start konnte das Team dieses Tempo allerdings nicht halten, es folgten schmerzhafte Niederlagen, welche das Aus im Playoff-Rennen bedeuteten. Die Enttäuschung nach dem Verpassen der Playoffs war gross. Obwohl Captain Capozzolo wieder in die Premier League wechselte und Co-Trainer Sladoja eine neue Heruasforderung bei seinem Heimatverein in Reinach annahm, setzte sich die Mannschaft an der Generalversammlung zusammen und setzte sich für die kommende Saison 2016/17 eindeutige Ziele, welche man gemeinsam erreichen möchte.

Im Oktober 2016 wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Vereins erreicht, nämlich mit der Gründung der Frauen-Mannschaft. Das Team um Captain Jasmin Gerber nimmt zum ersten Mal an der Futsal Master's Women League teil, die Saison 2016/17 steht für das Team unmittelbar vor der Tür, und der ganze Verein freut sich auf diese neue Herausforderung.

 

Stand: November 2016